Neue Entwicklungsmöglichkeiten rund um Österreich

Der schnelle Erfolg der Porsche Holding in den mittel-
und südosteuropäischen Ländern für die Marken des Volkswagen Konzerns ist auch durch den gleichzeitigen Aufbau von eigenen Autohandelshäusern durch die Porsche Inter Auto in Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Slowenien und Kroatien getragen. Durch diese Investi-
tionen wird die Präsenz der Marken des Volkswagen Konzerns augenblicklich möglich. Diese, den neuesten Standards der Marken entsprechende Autohandelshäuser, erfüllen auch eine Vorbildfunktion für das übrige Händlernetz.

Gleichzeitig unterstützt der Ausbau der Finanzdienst-
leistungsaktivitäten durch die Porsche Bank (Ungarn, Slowakei, Slowenien, Kroatien, Rumänien, Bulgarien, Serbien und Montenegro) in ganz entscheidendem Ausmaß den Markterfolg in diesen Ländern. Ein Großteil der Fahrzeuge wird durch die Porsche Bank finanziert, die auch Finanzierungsaufgaben für die Vertriebsorganisation selbst übernimmt.

Die Porsche Inter Auto, die ausschließlich für die Marken des Volkswagen Konzerns und der Sportwagenmarke Porsche tätig ist, bewegt sich nicht nur in Österreich und in den neuen Märkten, sondern auch in Deutschland und in Italien. So ist die Porsche Inter Auto in München und im südbayrischen Raum mit einem Autohandelsbetrieb auf mehreren Standorten vertreten und auch in der nord-
italienischen Region Friaul Julisch Venetien.

Neue Entwicklungsmöglichkeiten in Westeuropa

Die aus den 1980er Jahren stammenden Importeurs-
aktivitäten in Westeuropa (Joint Venture mit der Porsche AG in Frankreich mit der Sonauto und in Spanien durch Porsche Espana) mit verschiedenen Herstellern, die völlig unabhängig von den übrigen Autohandelsaktivitäten in Österreich laufen, zeigen sich als wenig beständig, da die Hersteller immer stärker dazu neigen, auf dem großen Markt Frankreich mit eigenen Tochterunternehmen tätig zu werden.

Deshalb entscheidet die Porsche Holding den Umstieg in den Einzelhandel, beteiligt sich 1999 an der französische Einzelhandelsgruppe PGA, die dann - gestärkt durch die Porsche Beteiligung - ihrerseits weitere Autohandelsketten zukauft: Zunächst in den Niederlanden, wo sie sich ab 2001 an der renommierten Automobilhandelskette Nefkens beteiligt. Ein Jahr später (2002) erwirbt die PGA die französische Einzelhandelskette CICA und beteiligt sich 2004 an der Einzelhandelsgruppe GGBA, die 2006 ihrerseits ihren Aktionsradius um die französischen Autohandelsgruppe SAIP erweitert. Seit 2005 arbeitet die PGA auch am Ausbau der Aktivitäten in Polen. 2006 erwirbt Nefkens die Ekris-Gruppe in den Niederlanden Die PGA Gruppe agiert als völlig eigenständiger Unterneh-
menszweig und umfasst heute knapp 260 Betriebe in Frankreich, den Niederlanden und Polen. Diese Betriebe sind jeweils Teil der Vertriebsnetze der Marken Peugeot, Citroen, Renault, Mercedes, BMW, Mini Volkswagen, Audi, Ford, Opel, Jaguar, Toyota, Honda und Landrover.

Neue Entwicklungsmöglichkeiten in China

2004 startet die Porsche Holding als erstes europäisches Automobilhandelshaus in China. Innerhalb kürzester Zeit werden Einzelhandelsbetriebe errichtet, die sich aus-
schließlich mit Vertrieb und Service von Premiummarken beschäftigen. Dieser Einstieg kam genau zum richtigen Zeitpunkt und erlaubt der Porsche Holding an der Dynamik des größten Automarkts der Welt teilzuhaben. Derzeit sind an 11 Standorten mehr als 1.000 chinesische Porsche-Mitarbeiter beschäftigt.

Größter Wachstumsschritt in Westeuropa: Der Einstieg in die PGA mündete in der "Multimarkenwelt" der Porsche Holding.

Seit 2004 werden Entwick- lungsmöglichkeiten in China - am größten Automarkt der Welt - sehr erfolgreich genutzt. Bild: Porsche Jinhua.