e-Golf für den Polizei-Testeinsatz

22.06.2017

Die Elektromobilität wird in den kommenden Jahren zunehmend an Bedeutung gewinnen. Alleine der Volkswagen Konzern wird mit seinen Marken bis 2025 nicht weniger als 30 neue rein batterieelektrisch angetriebene Fahrzeuge auf den Markt bringen, die mit einer neuen Batterie-Generation höhere Reichweiten ermöglichen und sich auch preislich an vergleichbaren Dieselmodellen orientieren werden.

Um sich auf diese neue Form der Mobilität vorzubereiten, plant das Bundesministerium für Inneres eine Studie im Bereich der Sicherheitsforschung durchzuführen, in der die Praxistauglichkeit von E-Fahrzeugen für den zukünftigen Polizei-Einsatz erforscht und getestet werden soll.

Die Porsche Holding Salzburg wird sich als derzeitiger Partner des BM.I im Fuhrparkmanagementbereich an dieser "KIRAS-Studie" beteiligen. 

Alain Favey, Sprecher der Geschäftsführung der Porsche Holding Salzburg, übergab zu diesem Zweck heute einen neuen e-Golf an Herrn Bundesminister Mag. Wolfgang Sobotka für eine erste Testphase. 

"e-Mobilität ist ein fixer Bestandteil unserer Zukunft und das Innenministerium ist eine moderne öffentliche Institution. Ziel dieser nun beginnenden Testphase ist es, festzustellen, ob die Sicherheit der österreichischen Gesellschaft auch mit Möglichkeiten alternativer Antriebsformen bestmöglich sichergestellt werden kann", sagte Innenminister Sobotka. 

Die aus der ersten Testphase gewonnenen Erfahrungen und Erkenntnisse im Umgang, im Handling und in der Einsatzsicherheit sollen vor allem für die Detailvorbereitung der "KIRAS-Studie" dienen.

"Mit dem neuen e-Golf erhält die Polizei ein in jeder Hinsicht alltagstaugliches
E-Fahrzeug", betonte Alain Favey bei der Übergabe und ergänzt: "Wir freuen uns, an dieser zukunftsweisenden Initiative des BM.I mitwirken zu können."

Eine wesentliche Rolle bei der Entscheidung für die Verwendung von E-Fahrzeugen für Blaulicht-Einsatzzwecke werden neben der Reichweite auch Schnell-Lademöglichkeiten spielen. Das BM.I wird in der "KIRAS-Studie" auf ein Schnell-Ladesystem der oberösterreichischen Firma Kreisel zurückgreifen, das den e-Golf in rund 30 bis 40 Minuten auf 80 % seiner Kapazität aufladen kann.

Alain Favey: "Wir sind überzeugt, dass die Elektromobilität nicht nur bei Privat- und Firmenkunden, sondern auch bei der öffentlichen Hand zukünftig eine wichtige Rolle spielen und damit bei der Erreichung der Umweltziele einen positiven Beitrag leisten wird."

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